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Barbara Binder

Dieses Projekt mit Morah ist nicht mit einer Reise zu vergleichen, die ich bis jetzt gemacht habe.

Beim Gedenkmarsch von Auschwitz 1 nach Birkenau, hatte ich das Gefühl, dass die SchülerInnen aus der ganzen Welt, denselben Gedanken haben, nämlich, dass so etwas schreckliches NIE WIEDER passiert. Ich war beeindruckt von der Masse, der Menschen, die teilweise von so weit her angereist sind.

Es kam ein Zusammengehörigkeitsgefühl und ein Gefühl von Stärke auf.

Während der Reise habe ich mit meinen MitschülerInnen auch viel über die Zeit zwischen 1939-1945 gesprochen und auch über die heutige Politik und wie gut wir es heute haben.

Die Reise hat sehr viel zum Nachdenken angeregt, auch besonders die Abschlussworte der SchülerInnen kurz vor der Abfahrt.

Ich habe mir gedacht, ich sollte viel zufriedener sein mit all dem was ich habe. Obwohl es mir schwer gefallen ist, mich in die Lage der Häftlinge hineinzuversetzen, es ist schon was anderes dort gewesen zu sein als „nur“ davon zu hören, z.B. kam mir das KZ-Areal in Wirklichkeit viel größer vor.

Am Deutlichten aber wurde die große Anzahl der Ermordeten für mich, als ich vor den großen Auslagen gestanden bin, in denen sich abertausende Schuhe befanden, auch massenhaft Kinderschuhe, riesige Haufen Haarbüschel zu sehen waren, und viele viele Protesen, die zur damaligen Zeit ja nicht häufig waren.

Ich war teilweise schockiert und finde es schade, dass nicht das Geld aufgebracht werden kann einige Baracken und auch Gebäude, beispielsweise die Villa von Amon Göth zu erhalten, dass in dieser eine Familie wohnt und auch das am ehemaligen Areal des KZ Plaszow Wohnhäuser errichtet wurden.

Besonders beeindruckt haben mich aber die Zeitzeugengespräche, am meisten Freddie Knoller, weil er soviel Lebensfreude mitgebracht hat und weil ich es bewundernswert finde, dass er an einen Ort zurückkehren kann, an dem er so viel schreckliches erlebt hat.

Die exzellente Organisation von Morah und die vielen Eindrücke haben die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.

GruppenfotoGruppenfoto 2

Am letzten Tag unserer Reise wurden wir durch den jüdischen Stadtteil Krakaus – Kazimierz – geführt. Hier ein paar Eindrücke:

Eingang - Jüdisches Cafe im Viertel Kazimierz

Stadtplan Kazimierz

Guide - SchülerInnen

Stiege - Aus der Verfilmung "Schindlers Liste"

Synagoge

Informationen über die Synagoge

Firmentor der D.E.F von Oskar Schindler

Modell - Deutsche Emailfabrik von Oskar Schindler

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